Aktuelles

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Informiert sein

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Institut für Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters (IPKJ) in Hamburg. Darüber hinaus werden Ihnen interessante Themen und Links zu Publikationen, aktuellen Presseauftritten von Dr. Andreas Krüger und weitere, relevante Informationen zum Themengebiet der Traumatherapie geboten. Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Mehr Informationen und aktuelle Nachrichten bietet Ihnen zusätzlich unser Newsletter.







Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.

Johann Wolfgang von Goethe


Aktuelles in Kürze


  • IPKJ-Seminare ab jetzt auch in hybrider Form

    Wir haben uns dazu entschlossen, die Seminare "Frühe Traumata", sowie "Das psychisch traumatisierte Kind und seine Familie" im November bzw. Dezember als Hybridveranstaltung abzuhalten. Das bedeutet, dass sowohl in Hamburg in Präsenz gearbeitet wird, als auch Kolleginnen und Kollegen online teilnehmen können. Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei Interesse die Möglichkeit einer Online-Teilnahme zu überprüfen, sollten die Plätze in Präsenz bereits ausgebucht sein. Bei Fragen wenden Sie sich gern per Mail an uns!

  • TV-Tipp: Kinderpsychiatrie am Limit - Ärzte schlagen Alarm - am 20.10. um 19:40 Uhr auf ARTE

    Die Dokumentation "Kinderpsychiatrie am Limit: Ärzte schlagen Alarm" handelt von den seelischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche und gibt Einblicke darin, wie belastend die Situation für junge Menschen wirklich ist. Psychiatrische Kliniken sind teils völlig überlastet, können Kindern und Jugendlichen, die depressiv und/ oder suizidgefährdet sind, keinen stationären Aufenthalt bieten. Ärztinnen und Ärzte, sowie Betroffene berichten von ihren Erfahrungen. Am Mittwoch den 20. Oktober 2021 um 19:40 auf ARTE.

  • Herzensprojekt

    1+1=3! Die Kroschke Kinderstiftung und die Metzler-Stiftung haben sich zusammengetan und unterstützen Ankerland e.V. – mit einer bundesweit einzigartigen Aktion. Die 1+1=3 Spendenaktion, bei der das Ankerland bereits 15.000€ erhalten hat, läuft bereits seit ein paar Wochen. Wenn nun weitere Spenden im Wert von 15.000€ generiert werden können, wird die Summe nochmals verdoppelt. Jeder Betrag hilft, dass aus Kindern mit Trauma, wieder Kinder mit Träumen werden! Spenden können Sie hier.

  • Neuer Gesetzentwurf zum Adoptionshilfegesetz

    "Weg frei für bessere Unterstützung und Beratung bei Adoptionen": Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Ende 2020 ein neues Adoptionshilfegesetz verabschiedet. Ein erster Schritt in die Richtige Richtung, der aber nicht weit genug greift: "Was im Gesetzentwurf weiterhin für Kind/Adoptiveltern fehlt: 1) eine vorbereitende, vertiefte traumapsychologische Qualifikation der zukünftigen Eltern, die oft schwer belastete Kinder bei sich aufnehmen und 2) eine verlässliche traumatherapeutisch fundiert qualifizierte Versorgungsoption (primäre Diagnostik, fortlaufende Beratung und/oder ggf. auch Therapie)." - sagt Dr. Andreas Krüger, Leiter des IPKJ.

  • Traumatherapie stets relevant: Interpol liefert Zahlen zu Online-Kindesmissbrauch in Zeiten von COVID-19

    Aktuelle Fallzahlen belegen die wichtige Rolle der Traumatherapie in Zeiten einer Pandemie: Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol erläutert einen Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und ansteigenden Zahlen von Kindesmissbrauchsfällen im Internet. Lesen Sie hier den Bericht der Interpol.

  • Die COVID-19-Pandemie als multidimensionaler und potenziell toxischer Stressfaktor

    Leseempfehlung: Die Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie veröffentlichte in einem Artikel eine wissenschaftlich differenzierte Betrachtung der psychologischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf verschiedene Altersstufen sowie psychische Vulnerabilitäten und Störungsbilder, wobei auch Chancen für die psychische Gesundheit und psychotherapeutische Versorgung diskutiert werden. Zum Artikel.

  • Dreht sich alles nur noch um Corona?

    Abseits vom durchaus wichtigen Thema dieser weltweiten Pandemie sollte man der eigenen Seele auch mal wieder etwas Gutes zu tun. Medien, die gute Nachrichten verbreiten, helfen dabei, den Fokus auf das Positive zu lenken und Corona zeitweise eine Pause zu schenken. Dazu zählen zum Beispiel Portale, wie "Good News" oder "Nur Positive Nachrichten.de".

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MDR Podcast mit Dr. Andreas Krüger


Am Dienstag den 30. März 2021 erschien eine neue Folge des Podcasts "Kind im Blick", diesmal mit Andreas Krüger als Gast. Es wird nicht nur die Situation von Kindern während der Pandemie thematisiert, sondern hinter die Fassade geblickt: Wo fängt Gewalt an Kindern bereits an, was macht das mit Kindern, wie können wir dem entgegenwirken? Unsere Podcast-Empfehlung für Sie zum Osterwochenende.




Das IPKJ und Corona

Gerade Kinder, die viel Fürsorge und Nähe brauchen, leiden in Zeiten einer solchen Pandemie. Es wird ihnen verboten, ihre FreundInnen zu umarmen, sich mit ihnen zu treffen. Alltägliche Situationen sind plötzlich von menschlicher Distanz geprägt. Was für Kinder, die in gut behüteten Verhältnissen aufwachsen, tolerierbar sein mag, gleicht einer zumindest einer seelischen Herausforderung für traumatisierte Kinder und Jugendliche oder gar einer schweren zusätzlichen Belastung. In diesen Zeiten ist eine Abwägung von Interessen in unserer Gesallschaft mit Augenmaß wichtig: Da ist zum einen der notwendige Schutz von Risikogruppen. Kinder und Erwachsene, mit körperlichen Erkrankungen, ältere Mitmenschen zählen dazu. Dann ist es aber auch wichtig, die Auswirkungen aller Schutzmaßnahmen für diese Gruppe auf potenziell durch Gewalt bedrohte Kinder in sozialer Isolation ausreichend zu berücksichtigen. Viele von ihnen leiden unter schweren physischen Beeinträchtigungen und benötigen dringend pädagogische und andere Hilfe sowie geeignete therapeutische Unterstützung. Ein Lockdown verschließt den Kindern wichtigen Zugang zu vielen dieser Hilfen. Bei der Abwägung aller Rechtsgüter und Bedürfnisse richten wir gerade auch in dieser Zeit einen aufmerksamen Blick auf das Kindeswohl. Traumatisierten Kindern und Jugendlichen muss jetzt geholfen werden. Nicht erst wieder in einem Jahr. Jeder vermeidbare Flashback mehr entspricht einer neuerlich traumatisierenden, intrusiven Erinnerung und muss vermeiden werden. Jugendliche werden oftmals unter der Wirkung dieser Symptomatik suizidal. Traumasensible soziale und pädagogische Hilfen sowie Traumatherapie stehen genau dafür ein.