Die psychodynamisch imaginative Traumatherapie für kinder und jugendliche – PITT-KID

Stelle dir ein kleines Kaninchen vor. Es hoppelt an einem schönen Tag durch den Wald und genießt das warme Wetter. Am Waldrand befindet sich eine große Wiese, die kennt das kleine Kaninchen und es weiß, dass es dort nicht raufhoppeln darf. Denn die Wiese ist das Revier der Katze und Katzen fressen bekanntlich kleine Kaninchen. Aber da der Tag so schön ist, denkt das kleine Kaninchen nicht an die Katze und hoppelt sorglos auf die Wiese. Die Katze lauert allerdings schon auf einem Baum und ZACK springt sie herunter und will das kleine Kaninchen fangen. Doch auf der Wiese ist ein großer Steinhaufen mit einem unterirdischen Gang, der direkt zum Kaninchenbau führt. Also schlägt das kleine Kaninchen Haken und will sich in den sicheren Gang retten. Aber es hat großes Pech, denn der Gang wurde durch einen heruntergefallenen Stein blockiert und es kann nicht fliehen. Da dreht es sich um und sieht die Tatze der Katze direkt vor seinen Augen. Das kleine Kaninchen sitzt in der Falle und hat Angst um sein Leben: es kann nicht mehr weglaufen und es kann auch nicht gegen die Katze kämpfen, denn es ist viel zu klein und schwach – es ist in einer richtigen „Nichts-geht-mehr-Situation“ und dieser ohnmächtig ausgeliefert.

Hast du dich schon einmal wie das kleine Kaninchen gefühlt?

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Diese kleine Geschichte über eine traumatische Situation ist nur eine von vielen kindgerechten psychoedukativen Elementen der PITT-KID. Den kleinen und auch größeren Patienten können so spielerisch, auf nicht intrusive Weise, die Mechanismen hinter einer Traumafolgestörung nähergebracht werden, sodass endlich Verständnis entsteht und Heilung möglich ist. 

Das Kind steht im Mittelpunkt.

Die Bildprache und Geschichten sind dabei nur ein Teil von dem, was PITT-KID ausmacht. Akute und frühe, komplexe Trauma-Folgestörungen können mit der intensiv erprobten Methode erfolgreich behandelt werden. Im PITT-KID Grundkurs erhalten Sie jede Menge Hintergrundinformationen zu Trauma und Traumafolgestörungen im Kindes- und Jugendalter, das nötige Handwerkszeug um auch mit den schwierigsten Fällen umzugehen und viele Möglichkeiten sich einzubringen und das Erlernte auszuprobieren.

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